Wie kein zweites Accessoire umgibt Hornbrillen ein gewisses Nerd-Klischee. Das liegt vielleicht daran, dass sie tatsächlich ziemlich oft von Personen getragen werden, die gerne auf Regeln beharren, von Lehrern und Juristen zum Beispiel. Nicht zuletzt stellt sich so manch einer unter dem berühmt-berüchtigten Begriff "Kassengestell" ein dickrandiges Hornbrillen-Ungetüm vor.
Tim Klein, Gründer von Bachoff, ist sich dieser Ressentiments durchaus bewusst: "Bei vielen Leuten ist die Hornbrille noch immer verpönt." Und auch deshalb hat er es sich zum Ziel gemacht, das Prinzip Hornbrille gründlich zu entstauben.

Jede Brille ein Unikat – dank Büffelhorn

In seiner Manufaktur in Frankfurt am Main stellt der diplomierte Kaufmann einzigartige Hornbrillen her, die mit ihrem zeitlosen Design und markantem Material für stilvollen Durchblick sorgen. Jede handgefertigte Brille aus Kleins Werkstatt ist ein Unikat – dafür sorgt die individuelle Maserung des Büffelhorns, aus dem das Brillengestell gefräst wird. Genutzt wird ausschließlich das Horn von indischen Wasserbüffeln, die nicht unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen und nicht für den Erhalt der Hörner getötet werden. Pro Brille werden bis zu vier Büffelhornplatten benötigt. "Bei Bachoff ist das Material der Star. Büffelhorn ist die Championsleague unter den Brillen", erklärt Klein. Nicht nur aufgrund der besonderen Maserung: Es ist als Keratinprodukt auch für Allergiker geeignet, extrem leicht und fühlt sich angenehm seidig auf der Haut an.

Oben und unten links: Hornbrillen von Bachoff, rechts: Tim Klein in seiner Brillenmanufaktur in Frankfurt am Main. (c) Tim Klein

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